Walter gehörte dem Orden der Benediktiner in Mondsee (Oberösterreich, am gleichnamigen See östlich von Salzburg) an und galt als besonders tugendsam und vorbildlich für seine Mitbrüder. Nachdem Konrad, Abt des im Jahre 748 vom bayrischen Herzog Odilo kurz vor seinem Tod gegründeten Benediktinerklosters Mondsee, ermordet worden war (an ihn erinnert ein Stein im Mittelschiff der ehemaligen Klosterkirche), ernannte man Walter im Jahre 1145 zum neuen Abt. Er verstarb am 17. Mai 1158 und wurde in der Peterskapelle der Klosterkirche beigesetzt.
Darstellung: als Benediktinerabt im schwarzen Habit
Attribut: Stab
Dieser Text ist dem
"Lexikon der Heiligen und Namenstage" entnommen. Albert Urban (Hg.), Herder-Verlag, Freiburg, 2010